Trans­pa­renz

War­um wir trans­pa­rent sind

Als Ehren­amts­agen­tur ist es unser Ziel, der Zivil­ge­sell­schaft etwas zurück­zu­ge­ben. Es ist uns wich­tig, Ehren­äm­ter mit den per­fek­ten Ehren­amt­lern zu beset­zen. Jeder, der sich enga­gie­ren möch­te, soll sein Ehren­amt über uns fin­den; jedes Ehren­amt soll eben­so sei­nen Ehren­amt­ler finden.

Die Ver­mitt­lung der Tätig­kei­ten und unse­re Arbeit basie­ren auf Ver­trau­en. Sie ver­trau­en uns als Interessent*in, dass wir gemein­sam das per­fek­te Enga­ge­ment für Sie fin­den. Unse­re Part­ner ver­trau­en uns, dass wir enga­gier­te, moti­vier­te Mitarbeiter*innen ver­mit­teln. Die­ses Ver­trau­en betrach­ten wir als Vor­schuss, eine Art Ver­trau­ens­stel­lung, die wir wei­ter­hin bewah­ren wol­len. Wie vie­len ande­ren Orga­ni­sa­tio­nen auch ist es uns also ein Anlie­gen, unse­re Arbeit offen und trans­pa­rent zu gestal­ten. Dafür ver­öf­fent­li­chen wir mehr Infor­ma­tio­nen, als der Gesetz­ge­ber von uns verlangt.

Wir stel­len Ihnen hier die sog. „zehn Infor­ma­tio­nen” der Initia­ti­ve Trans­pa­ren­te Zivil­ge­sell­schaft unten zur Ver­fü­gung. Die­ser Initia­ti­ve haben wir uns ange­schlos­sen und uns ver­pflich­tet, die­se Infor­ma­tio­nen dau­er­haft und ein­fach zugäng­lich zur Ver­fü­gung zu stel­len und sie aktu­ell zu halten.

1. Name, Sitz, Anschrift, Gründungsjahr

Der Solin­ger Frei­wil­li­gen Agen­tur e.V. (SoFrei) wur­de am 29. Novem­ber 2004 gegrün­det und 2005 in das Ver­eins­re­gis­ter am Amts­ge­richt Solin­gen (heu­te Wup­per­tal – VR 26724) eingetragen.

Die Anschrift von SoFrei lautet:

Solin­ger Frei­wil­li­gen Agen­tur e. V.
Wolfs­feld 34
42659 Solin­gen

Die für die Initia­ti­ve Trans­pa­ren­te Zivil­ge­sell­schaft (ITZ) zustän­di­gen Ansprech­part­ner sind:

Hans-Rei­ner Häuß­ler (Vor­sit­zen­der)

Doro­thea Stett­ner (Schatz­meis­te­rin)

2. Sat­zung und Leitbild

Unse­re Sat­zung ist unter fol­gen­dem Link oder auf unse­rer Down­load-Sei­te ein­seh­bar: Sat­zung.

Außer­dem sind unse­re Wer­te und unser Leit­bild hier abruf­bar: Über uns

3. Bescheid des Finanzamts

Wir sind eine vom Finanz­amt als gemein­nüt­zig aner­kann­te Orga­ni­sa­ti­on. Dies bedeu­tet, dass wir steu­er­lich begüns­tigt sind, da wir für die All­ge­mein­heit arbei­ten und kei­ne wirt­schaft­li­chen Zwe­cke bzw. kei­ne Gewinn­erzie­lung ver­fol­gen. Wir stel­len als Nach­weis über die Gemein­nüt­zig­keit den jüngs­ten Bescheid des Finanz­amts zur Ver­fü­gung: BESCHEID

4. Wesent­li­che Entscheidungsträger

Hin­ter einem Ver­ein wie unse­rem ste­hen immer Ehren­amt­ler, die sich neben der Ver­mitt­lung auch für die all­ge­mei­ne Ver­wal­tung ein­set­zen. Wir benen­nen daher öffent­lich unse­re wesent­li­chen Ent­schei­dungs­trä­ger. In unse­rem Fall ist dies der sat­zungs­ge­mä­ße Vor­stand, der mit vol­lem Namen sowie der Posi­ti­on hier benannt wird:

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Hans-Rei­ner Häußler

1. Vor­sit­zen­der

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Annet­te Mjartan

Stellv. Vor­sit­zen­de

Doro­thea Stettner

Schatz­meis­te­rin

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Franz Met­zin­ger

Bei­sit­zer

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Hel­mut Sättler

Bei­sit­zer

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Ulrich von zur Gathen

Bei­sit­zer

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Karl Wil­li Bick

Ehren­vor­sit­zen­der

5. Tätig­keits­be­richt

Bera­tungs­ge­sprä­che – Vermittlungen

Auch das Jahr 2021 war erneut durch Coro­na geprägt. Ab Novem­ber 2020 hat­ten wir die öffent­li­chen Bera­tun­gen wie­der aus­ge­setzt – und zwar bis ein­schließ­lich Juni 2021. Im Juli 2021 ging es dann wie­der los; aber es war nur eine kur­ze Herr­lich­keit; denn bereits ab Novem­ber 2021 ruh­te erneut alles. Zwi­schen­zeit­lich haben wir digi­ta­le Bera­tungs­ge­sprä­che ange­bo­ten. Sie wur­den aber kaum genutzt. Auch war es schwie­rig, über­haupt Ehren­amt­ler bei unse­ren Part­nern unter­zu­brin­gen. Das gelang nur sehr vereinzelt.

Im Ergeb­nis konn­ten wir 24 öffent­li­che Bera­tun­gen durch­füh­ren, ver­gli­chen mit gut 40 im Jahr zuvor. Ins­ge­samt kamen nur 32 Gesprä­che zustan­de (vor der Pan­de­mie gut 100 pro Jahr). Durch ein­zel­ne tele­fo­ni­sche Son­der­be­ra­tun­gen haben wir es dann immer­hin auf 51 Bera­tungs­ge­sprä­che gebracht. Davon haben sich 6 Per­so­nen für uns ent­schie­den – sehr erfreulich.

Auf­grund der gerin­gen Anzahl der Gesprä­che erscheint eine Aus­wer­tung im Ein­zel­nen nicht sinn­voll. Erfreu­lich ist jedoch, dass die Zahl der Jün­ge­ren zunimmt. Immer­hin waren über 50% 60 Jah­re und jün­ger. Weni­ger erfreu­lich ist hin­ge­gen, dass wir von den 51 Bera­te­nen fast 30% aus unter­schied­li­chen Grün­den nicht ver­mit­teln konn­ten. Auf­fäl­lig war, dass sich das Ver­hält­nis der Ehren­amt­ler bezüg­lich des Geschlechts deut­lich zuguns­ten der Män­ner ver­scho­ben hat (knapp 60% Frau­en, gut 40% Män­ner). Bis­her war das Ver­hält­nis immer etwa drei Vier­tel zu einem Viertel.

Jugend-Pro­jekt

Unser Jugend-Pro­jekt konn­te wegen Coro­na bis­her nicht so umge­setzt wer­den wie geplant. Unse­re vier jun­gen Erwach­se­nen unter der Pro­jekt­lei­te­rin Julia Scha­berg haben zwar her­vor­ra­gen­de Vor­ar­beit geleis­tet und tol­le Ideen ent­wi­ckelt, an die Ziel­grup­pe – Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne zwi­schen 14 und 28 Jah­re – sind sie aber noch nicht her­an­ge­kom­men. Alles haben die Vier über Video-Kon­fe­ren­zen geschafft. Per­sön­lich ken­nen gelernt haben sie sich erst im Juni 2021, als sich Coro­na-Erleich­te­run­gen anbahn­ten. Das ver­dient unse­ren Respekt. Schließ­lich haben beruf­li­che Belas­tung und Stu­di­um zunächst ein­mal zu einer Unter­bre­chung des Pro­jek­tes geführt. Im Grun­de müs­sen wir wie­der bei null anfan­gen und zunächst ein Pro­jekt­team fin­den. Hier sind jede Unter­stüt­zung und jede Idee willkommen.

Neue Web­site

Ein beson­ders erfreu­li­ches Ergeb­nis stel­len wir jetzt vor: Unser jüngs­ter SoFrei-Kol­le­ge, Mats Büser (Jahr­gang 2001), hat eine neue Web­site ent­wi­ckelt. Er hat­te sich im ver­gan­ge­nen Jahr auf eine Ver­öf­fent­li­chung im Solin­ger Tage­blatt bei uns gemel­det. Nach einem Gespräch sind wir uns schnell einig gewor­den, haben uns über eini­ge Ideen ver­stän­digt, und dann hat er los­ge­legt – neben Beruf und Stu­di­um. Dan­ke Mats, das hat alles wun­der­bar funk­tio­niert, und  das Ergeb­nis ist hervorragend.

Work­shop „SoFrei 2030”

Auf der Mit­glie­der­ver­samm­lung 2020 hat­ten wir das The­ma Zukunft von SoFrei bereits kurz ange­spro­chen. Unser Herr Ober­bür­ger­meis­ter, Tim Kurz­bach, hat­te uns sei­ner­zeit spon­tan einen Work­shop mit dem The­ma „SoFrei 2030“ ange­bo­ten. Dar­aus wur­de wegen Coro­na zunächst nichts. Inzwi­schen hat aber eine klei­ne Arbeits­grup­pe mehr­fach getagt.

Wir haben ver­schie­de­ne Fra­ge­bö­gen erar­bei­tet, die wir bald an unse­re Part­ner ver­schi­cken möch­ten, und hof­fen auf einen zahl­rei­chen Rück­lauf. Der Work­shop selbst ist für Sep­tem­ber 2022 geplant. Dazu möch­ten wir eini­ge unse­rer Part­ner, eini­ge Ehren­amt­ler und Ver­tre­ter der Stadt ein­la­den. Die lag­fa hat ihre Teil­nah­me grund­sätz­lich eben­falls zugesagt.

Nach Aus­wer­tung wol­len wir uns dann in einer zwei­ten Run­de mit den ver­eins­in­ter­nen The­men befas­sen, sodass wir hof­fent­lich recht­zei­tig vor der Mit­glie­der­ver­samm­lung 2023 ein Ergeb­nis vor­lie­gen haben.

Dia­log in Deutsch©

Unser am 01. Sep­tem­ber 2015 gestar­te­tes Gemein­schafts­pro­jekt mit der Stadt­bi­blio­thek „Dia­log in Deutsch“© lief bis Anfang März 2020 anhal­tend gut in der „Will­kom­mens­bi­blio­thek“ der Stadt­bi­blio­thek. Hier wur­den 2 Gesprächs­run­den in der Woche ange­bo­ten – häu­fig mit 6 – 8, manch­mal bis zu 15 Teil­neh­mern. Danach lief nichts mehr. Erst Ende April 2022 star­te­te es neu.

Ver­an­stal­tun­gen

Alle Ver­an­stal­tun­gen, an denen wir uns in den letz­ten Jah­ren betei­ligt hat­ten, sind ausgefallen:

·        Gar­ten- und Blu­men­tag im Bota­ni­schen Garten

·        Leben braucht Vielfalt

·        Akti­via

Wer­bung

Unser im Sep­tem­ber 2014 bewor­be­ner Obus fährt nach einer län­ge­ren Zwangs­pau­se wegen eines tech­ni­schen Defek­tes inzwi­schen wieder.

Mit­glie­der

Durch sechs Neu­zu­gän­ge, aber lei­der auch sechs Kün­di­gun­gen blieb die Zahl der Mit­glie­der im ver­gan­ge­nen Jahr unver­än­dert bei 61. Aktu­ell haben wir 60 Mit­glie­der, davon 3 Unter­neh­men. Bis Ende April haben uns lei­der zwei Mit­glie­der ver­las­sen, eines ist dazugekommen.

Die Zahl der akti­ven Mit­glie­der beträgt auf dem Papier heu­te 20, aller­dings sind nur 11 in der Bera­tung tätig. Hier sind wir also nach wie vor etwas knapp besetzt. Wir hof­fen jedoch, dass wir unse­re vier „Azu­bis“ bald allei­ne ein­set­zen kön­nen. Hin­zu kom­men unse­re drei jun­gen Leu­te im Jugend-Pro­jekt, ein Mit­glied für die Pfle­ge der Part­ner-Datei und unser jüngs­ter Zugang – im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes – Mats Büser für den IT-Bereich.

Die Team-Mee­tings haben unter der Coro­na-Situa­ti­on natür­lich auch gelit­ten. Trotz­dem konn­ten immer­hin noch vier statt­fin­den, aller­dings nur eins in Prä­senz. In die­sem Jahr haben wir es schon auf drei geschafft, davon zwei in Präsenz.

Lag­fa

Die Mit­glie­der­ver­samm­lung 2021 fand digi­tal ohne unse­re Teil­nah­me statt. Es han­del­te sich im Wesent­li­chen um Regularien.

Die Mit­glie­der­ver­samm­lung 2022 fand Anfang Mai wie­der in Prä­senz statt, und zwar in Müns­ter. Es gab 2 The­men­schwer­punk­te mit jeweils 4 kur­zen Workshops:

„Aben­teu­er Chan­ge­ma­nage­ment” mit den Arbeits­grup­pen Genera­tio­nen­wech­sel, Reak­ti­vie­rung nach Coro­na, Ukrai­ne­hil­fe und Alles geht. Ich habe beim Genera­tio­nen­wech­sel und bei Coro­na mit­ge­macht. Dabei stell­te sich her­aus, dass unse­re Idee mit dem Work­shop SoFrei 2030 auch von ande­ren Frei­wil­li­genagen­tu­ren auf­ge­grif­fen wird. Bei Coro­na wer­den viel­fach Son­der­ver­an­stal­tun­gen durchgeführt.

„Die Zukunft der Frei­wil­li­genagen­tu­ren ist nach­hal­tig”: Nach­hal­tig­keit bezieht sich auf die vier Berei­che Öko­lo­gie, Sozia­les, Kul­tur und Öko­no­mie. In den 4 Arbeits­grup­pen wur­de jeweils dar­über gespro­chen, wie die Wir­kung der vier Berei­che auf die Frei­wil­li­genagen­tu­ren und umge­kehrt ist. Dar­aus wur­den die unter­schied­lichs­ten Maß­nah­men für die Zukunft emp­foh­len. Sobald eine Aus­wer­tung vor­liegt, wer­den wir sie mitteilen.

 

Glä­ser­ne Werkstatt

Die­ses Pro­jekt wur­de bereits mehr­fach in der Pres­se ange­spro­chen und soll­te eigent­lich schon umge­setzt sein. Im Gebäu­de des ehe­ma­li­gen Appel­rath-Küp­per bzw. Klasing & Bau­mann möch­te die Stadt zur Bele­bung der Innen­stadt Hand­werks­be­trie­be, Orga­ni­sa­tio­nen, Ver­ei­ne usw. ansie­deln. An einer Ver­an­stal­tung per Zoom haben wir teil­ge­nom­men und unser Inter­es­se bekun­det, dort mit­zu­ma­chen. Die Pla­nun­gen lau­fen noch. Es ist noch nicht abzu­se­hen, wann und wie ent­schie­den wird. Mel­dun­gen aus der Pres­se in den letz­ten Tagen ist jedoch zu ent­neh­men, dass wir – zumin­dest zunächst – kei­ne Chan­ce auf einen fes­ten Platz haben. Wir blei­ben aber am Ball und kön­nen viel­leicht ein­mal dort beraten.

 

6. Per­so­nal­struk­tur

Wir beschäf­ti­gen kei­ner­lei fest ange­stell­te oder Hono­rar­kräf­te, son­dern set­zen voll auf unse­re ehren­amt­li­chen Mit­strei­te­rin­nen und Mit­strei­ter. Dem­nach sind bei uns durch­schnitt­lich 20 Per­so­nen ehren­amt­lich aktiv. Ins­ge­samt wer­den so geschätzt 200 Arbeits­stun­den pro Woche ehren­amt­lich geleistet.

7. & 8. Mit­tel­her­kunft und ‑ver­wen­dung

Die Bei­trä­ge unse­rer Mit­glie­der bil­den die Haupt­ein­nah­men­quel­le des Ver­eins. Hin­zu kom­men Spen­den unse­rer Mit­glie­der und von Spon­so­ren. Deren Höhe rich­tet sich nach Pro­jek­ten, die in den ein­zel­nen Jah­ren durch­ge­führt wer­den. Ein­zel­hei­ten sind dem aktu­el­len Jah­res­ab­schluss zu entnehmen.

9. Gesell­schaft­lichs­recht­li­che Verbundenheit

Wir haben kei­ne gesell­schafts­recht­li­che Ver­bun­den­heit mit einer ande­ren Insti­tu­tio­nen. Das bedeu­tet, dass wir kei­ne För­der­ver­ei­ne, Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen oder Toch­ter­ge­sell­schaf­ten unterhalten.

Wir sind aller­dings Teil der lag­fa-NRW, Lan­des­ar­beits­ge­mein­schaft der Frei­wil­li­genagen­tu­ren in Nord­rhein-West­fa­len e.V. Dies ist ein Ver­band, der gut 80 der ins­ge­samt rund 140 Frei­wil­li­genagen­tu­ren aus NRW bün­delt, deren Inter­es­sen ver­tritt und Schu­lung für sei­ne Mit­glie­der anbietet.

10. Jähr­li­che Zuwendungen

Unse­re Arbeit wird grund­sätz­lich ehren­amt­lich durch­ge­führt. Doch für Din­ge wie Aus­stat­tung, Wer­bung oder all­ge­mei­ne Kos­ten wer­den auch Zuwen­dun­gen und Spen­den benö­tigt. Eini­ge Aus­ga­ben wer­den durch unse­re Mit­glie­der im Rah­men von Mit­glieds­bei­trä­gen gedeckt, nichts­des­to­trotz sind wir auf Geld- oder Sach­spen­den ange­wie­sen. Ein­zel­hei­ten kön­nen Sie dem aktu­el­len Jah­res­ab­schluss ent­neh­men, den die Mit­glie­der­ver­samm­lung ein­stim­mig geneh­migt hat. Wir haben eine pri­va­te Groß­spen­de erhalten.